Schweischer (Fișer)

Die Kirchenburg liegt versteckt in einem Wäldchen über dem Ort


Der Ort Schweischer wurde erstmals im Jahr 1385 urkundlich erwähnt. Der Baubeginn der gleichnamigen Kirche, in Hanglage über dem Ort gelegen, wird auf etwa 1452 datiert; um 1515 wurde sie wehrhaft ausgebaut. Bis ins 18. Jahrhundert hinein war die Region wiederholt von militärischen Durchzügen und Überfällen betroffen, in dieser Zeit bot die Kirchenburg den Bewohnern von Schweischer den nötigen Schutz. Sie bestand aus einem Torturm, einer teilweise doppelten Ringmauer, zwei Specktürmen sowie einem damals deutlich höheren Kirchenbau. Ende des 19. Jahrhundert wurde die Kirche teilweise umgebaut und renoviert: Sie erhielt einen neuen Torturm, und der Kirchenbau wurde umgestaltet – u.a. kam es zu einem Abbruch der Wehrgeschosse über dem Chor. Heute zeugen neben der gut erhaltenen Ringmauer und den Specktürmen auch weitere Details von der einstigen Wehrhaftigkeit der Anlage, darunter die mit Eisen beschlagene Tür des Südportals aus dem 17.Jahrhundert.

Unten im Ort befindet sich das landeskirchlich Altenheim der EKR für das Repser Ländchen. Die örtliche Kirchengemeinde ist mit 7 Mitgliedern (davon nur 3 vor Ort) sehr klein. Gottesdienste finden im Altenheim monatlich durch unsere Pfarrerin statt. Die örtliche Lektorin hält nach Möglichkeit an den übrigen Sonntagen Gottesdienst und sorgt für den Kontakt mit den Bewohnern des Altenheims.

Kontakt: Felix Anstötz, +49 1514 1324542

Informationen Besichtigung: Besichtigung nach Voranmeldung – Weitere Informationen finden sich am Torturm.

Dienstag bis Sonntag: 10:00-19:00
Montag: geschlossen