



Die Kirchenburg öffnet ihre Tore gerne für Besucher
Die Kirchenburg Galt liegt auf einem Bergrücken oberhalb des Dorfes und besteht aus einer romanischen Basilika des frühen 13. Jahrhunderts, deren Westportal und Fensterreste noch original erhalten sind. Nach dem Tatareneinfall von 1658 wurden die Seitenschiffe nicht wieder aufgebaut, ihre Arkaden sind jedoch bis heute von außen zu sehen Der große Kirchturm musste nach einem schweren Erdbeben im frühen 19. Jahrhundert abgetragen werden. Die unregelmäßige Ringmauer setzt sich aus Bauabschnitten unterschiedlicher Zeitstellung zusammen, darunter ein fünfeckiger Nordostturm (mittlerweile eingestürzt). Im Kirchenraum befinden sich eine Orgel-Hülle von 1846 und ein gemaltes Kreuzigungsbild aus dem 16. Jahrhundert. Vom Torturm eröffnet sich ein wunderschöner Blick auf die umliegende Landschaft des Geisterwaldes und weiter bis hin zum Fogarascher Gebirge und Königsstein.
Die kleine, jedoch wachsende Gemeinde hat etwa 30 Mitglieder. Gottesdienste finden seit 2024 wieder in regelmäßigen Abständen statt, im Wechselmit Hamruden und Deutsch-Tekes (ca. alle 2-3 Monate). Höhepunkt des dortigen Kirchenjahres ist das Bezirksgemeindefest unserer Diaspora zu Trinitatis (jährlich am Sonntag nach Pfingsten). Neben dem eigentlichen Kirchengebäude verfügt die Anlage auch über einen Andachtsraum als Winterkirche. Zu dem gibt es ein Heimatmuseum in der ehemaligen Burghüterwohnung zu besichtigen.
Kontakt: Hr. Karl-Heinz Szöts +40 743 739 901
Informationen Besichtigung: Besuch nach Voranmeldung möglich – Eintritt ist frei, um Spenden wird gebeten